stil
Fallobst Teil 2
Heute hatte ich etwas Zeit und konnte zusammen mit der Praktikantin an der Obstwasserserie weiter arbeiten. Zugleich konnte ich auch viel über die Studiotechnik und Kamera erklären und auch gleich in die Praxis umsetzen …besser gehts ja kaum !
Heute musste eine Erdbeere ins kalte Wasser springen. Zum Aufbau gibt es nicht viel zu sagen – bis auf ein paar kleine Änderungen ist er so wie bei der vorherigen Aufnahme
PUSH ME
Fachkamera
Besser kann ich es auch nicht erklären, darum das Zitat von Wikipedia ….
Als Fachkamera wird ein Typ von Fotoapparat bezeichnet, dessen Konstruktion auf die Arbeit insbesondere im Fotostudio abgestimmt ist. Eine Fachkamera hat einen modularen Aufbau und ist meist eine Großformatkamera für Planfilm, selten für Mittelformate. Sie ist meist auf einer optischen Bank montiert, und die Standarten (Film- und Objektivebene) können gegeneinander verstellt werden, was eine Perspektiv- und Tiefenschärfemanipulation nach Scheimpflug ermöglicht. Beide sind durch einen Balgen miteinander verbunden. Leichtere und einfacher zu transportierende Varianten von Fachkameras sind Laufbodenkameras. Stativ und Handbelichtungsmesser oder Belichtungsmesser in der Filmebene sind beim Fotografieren mit einer Fachkamera obligatorisch.
Moderne Versionen arbeiten mit Digitalrückteilen, die über Kabel direkt mit einem Computer verbunden werden können.
Ich hatte die Gelegenheit mich einige Stunden mit einer Fachkamera samt Digitalem Rückteil von Phase One in einem Studio auszutoben.
Dabei sind diese zwei Aufnahmen entstanden bei deutlich wird das man durch Drehen/Kippen der Standarten die Schärfeebene geziehlt verändern kann.
Richtet man die Standarten parallel zum Objekt aus wereden Stürzende Linien vermieden. Beide Möglichkeiten sind in wenigem Minuten erledigt und liefern Ergebnisse die in Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop nur mit viel Aufwand realisierbar sind – wenn überhaupt!
Für reine Produktfotografie sicher eine sehr feine angelgenheit. Vorallem das Arbeiten mit Liveview auf dem PC ist eine nette Sache. Allerdings bracuht man etwas Zeit und bewegte Motive/People sind nicht so einfach zu fotografieren, aber dafür gibt es ja andere Systeme ….
Für gelegentliche Arbeiten im Studio wäre auch eine Adaption einer D-SLR an eine Fachkamera denkbar. Zusammen mit einer Canon 5D mkII hat man auch die möglichkeit über Liveview die Schärfe ein zustellen und bekommt Dateien mit genügend Auflösung. Allerdings grenz der tiefe Schacht der Camera den möglichen Verstellweg ein.
Alternativ kann man natürlich auch ein T&S Objektiv benutzen…. dazu später mehr
Fingerfood
Ein Thema im fotografishem Tagebuch war Fingerfood. Zuerst wollte ich kein Sushi fotografieren, doch aufgrund der unzähligen Requisiten im Studio hab ich mich doch dazu entschlossen …. und es auch nicht bereut! Die Aufnahmen habe ich wie immer mit der 5d gemacht und dazu das Canon 100/2.8 USM Makro genommen. In bei diesem Bild entsteht die geringe Schärfentiefe durch die verwendete Blende von 6.3. Beim Licht bin ich mir nicht mehr ganz sicher, es aber auf jeden fall eine große Flächenleuchte im Spiel und Dauerlicht. Den guten Bläsing bekommt man einfach nicht weit genug runtergeregelt ….
Strobist