sicherheit

Explorer Cases

koffer_matsch 32 Stunden outdoor Aufnahmen, egal ob Regen oder Matsch … meine Füße waren nass und kalt, aber meine Kamera hatte es wohl gemütlich. In diesen Koffer kommt kein Wasser rein, solange das Druckausgleichsventiel geschlossen ist.

Was aber noch viel praktischer ist – drauf stehen geht wunderbar – als Hocker für die Pause – das geht mit einer Tasche nicht ….. naja, geht schon, nur wäre der Inhalt danach wohl nicht mehr zu gebrauchen !

In meinen Lieblingskoffer passt genug an Equipment rein – aktuell wäre das eine Canon 5D mit Batteriegriff, ein 28-75/2.8 von Tamron, ein 70-200/2.8 von Canon, eine 50er Festbrennweite, ein 16er Fisheye, ein 580ex, ein 540ex, ein 40er Metz, ein 5m TTl Kabel, meine Funkauslöser, Puder, Pinsel, Akkus für die Kamera, Akkus für die Blitze, Farbfolien und noch ein Superklamp … und es bleibt noch etwas Platz für 2 weitere nicht zu große Objektive. Dann ist aber auch jeder Zentimeter ausgenutzt ! Tragen macht dann übrigens auch keinen Spaß mehr, aber dafür gibt es 1. den Assistenten oder 2. die Sackkarre – wobei letzteres im Matsch nur bedingt etwas taugt …. Zusammen mit 3 Stativen für die Blitze hat man ein recht mobiles Set für gute Outdooraufnahmen im Strobist Style…

Für diese Größe gibt es auch noch ein Fotoinlay, unbedingt dazu kaufen – man ist damit viel flexibler mit der Einteilung ….

Wer den Koffer mal live sehen will – bei Calumet – W12175 ;-)

Mit dem Koffer ist es bei mir übrigens so wie bei Frauen mit ihren Handtaschen – einer reicht nicht. Der Nächste wird für meinen Tronix XT und 2 kleine Studioblitze von Elinchrom sein …. der Laptop könnte auch Schutz gebrauchen …. dann noch ….. und …

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Montag, November 30th, 2009 nice to have Keine Kommentare

Backup

Leidiges Thema, aber einmal damit auseinandergesetzt ist es gar nicht mehr so schlimm. Ich werde mich hier auch kurz fassen und nur das Wichtigste erzählen.

Ihr BRAUCHT ein Backup .. wer digital fotografiert sollte sich immer drüber im klaren sein das seine Bilder, egal ob man damit sein Geld verdient oder es die Urlaubsbilder sind, es sind nur Einsen und Nullen! Der gute alte Film war von sich aus schon sicherer. Er konnte nicht von Vieren, Trojanern, Hardware-Fehlern, … zerstört werden. Und mit dem ersten Papierabzug gibt es schon das erste Backup. Doch im digitalem Zeitalter präsentiert man seine Bilder auch immer öfter Digital. Sei es Zuhause am Computer oder Fernseher, im Internet wie zB hier in diesem Blog oder per Mail verschickt. Für mich sind Bilder auf der Festplatte nur Datenmüll, erst wenn man etwas in den Händen hält wird es zum Bild. Man setzt sich vorher auch mehr mit den Aufnahmen auseinander und wählt es bedachter aus … aber das ist ein anderes Thema …..

Raidsysteme – mittlerweile gibt es in vielen Computern Raidcontroler. Hier gibt es verschiedene Arten die die Daten unterschiedlich auf Zwei oder mehr Festplatten, möglichst gleich groß, zu verteilen. Ich liste nur die üblichsten Level auf:

Raid Level 0 – hier werden die Daten auf 2 Platten verteilt/zerlegt um höhere Schreib und Leseraten zu erzielen. Das Speichervolumen verdoppelt sich. Fällt jedoch eine Platte aus sind alle Daten verloren. Dieser Level sichert nicht gegen einen Hardwarefehler !

Raid Level 1 – hier werden die Daten gespiegelt – Bild 0001 gibt es also auf jeder Platte einmal. Fällt eine Platte aus gibt es die Daten auf der Zweiten nochmal.

Raid Level 5 – hier braucht man mindesten 3 Festplatten. Die Daten werden so geschickt verteilt und gesichert das wenn eine Platte ausfällt deren Inhalt von den 2 verbleibenden wiederhergestellt werden kann.

Raidsysteme schützen einen aber nicht vor versehentlichem Löschen oder einem Virenbefall. Sie schützen einen nur von einem Hardwaredefekt. Erst eine Externe Lösung bietet hier Sicherheit. Eine Kopie der Daten auf CD/DVD ist dabei nicht die beste Lösung. Ich habe bei mir gute Markenrohlinge die immer dunkel gelagert wurden von denen ich nur noch einen Teil der Daten lesen kann. Bei den aktuellen Preisen für Festplatten, 1Terrabyte für 80€, ist das die besser Lösung. Mit der entsprechenden Software ist das Backup mit wenigen Mausklicks erledigt und man kann sich in Ruhe dem fotografieren widmen. Wichtig bei der externen Festplatte – nur für das Backup anschließen und sonst im Regal lagern. Denn bei einem Blitzeinschlag kann die Platte auch wenn sie ausgeschaltet ist zerstört werden!

Wer auf ganz sicher gehen will lagert ein 2. Backup weit weg von seinem Ersten. Das ist aber dann wirklich nur für den Fall eines Feuers oder Einbruches.

Bei mir an meinen Arbeitsplatz schaut das ganze dann so aus:

interne 1Terrabyte Festplatte auf der NUR Bilddaten gespeichert sind

externe 1Terrabyte Festplatte für das Backup

eine weitere externe 1Terrabyte Festplatte die bei meiner Mutter liegt und bei fast jedem Besuch ausgetauscht wird

Bei der Software gibt es viele Lösungen, vielen Festplatten leigt da auch etwas bei. Ich benutze auf meinem Windowssystem das vom Microsoft kostenlos erhältliche SyncToy.

Ein richtiges und funktionierendes Backup ist übrigens nicht nur bei Bildern sinnvoll – Diplomarbeiten- Homepages – eigene Daten – …., und einmal eingerichtet eine Sache von wenigen Minuten.

Jetzt kann ich nur noch hoffen das ich mich kurz genug gefasst habe und dennoch genug Licht ins Dunkle gebracht habe!

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Mittwoch, Oktober 21st, 2009 dunkelkammer 1 Kommentar