Architektur
Blaue Stunde der Fotografie
Die blaue Stunde wird in der Fotografie gerne für Landschaft und Architekturaufnahmen benutzt. Der Kontrast zwischen dem blauem Himmel – daher auch blaue Stunde – und dem Licht der Gebäude sorgt für interessante Bilder. Während der Himmel zur blauen Stunde ca. 9000-12000K hat, leuchten die Glühbirnen mit ca. 2500-3500K – die Bilder wirken dadurch ungewöhnlich bunt. Die Helligkeit der Gebäude und der blau leuchtende Himmel haben einen ähnlichen Kontrastumfang und ermöglichen so eine ausgewogene Belichtung.
Die blaue Stunde ist der Zeitraum zwischen Sonnenuntergang und der nächtlichen Dunkelheit. Die sonne ist dabei schon hinter den Horizont verschwunden, leuchtet aber noch in den Himmel. Dieser Zeitraum variiert zwischen 20 bis 50 Minuten. Viel Zeit bleibt einem also nicht für die Aufnahme ….
Pflicht sind hierbei ein stabiles Stativ und eine Langzeitbelichtung!
Theatersaal – stürzende Linien
Wieder so eine Sache die gemacht werden musste als Thema für das Tagebuch. Wichtig hierbei war das es keine stürzenden Linien gibt. Dafür gibt es 2 Lösungsansätze … die Fotografische und die in Form von Photoshop. Letztere ist vermutlich die einfachere, dafür aber auch nicht die schönste. Es gehen doch sehr viele Pixel verloren. Wenn ich zB. ein Bild von einem Hochhaus mache und dabei sagen wir mal 17mm benutze und relativ nah dran bin, so nah das ich die Kamera deutlich nach oben schwenken muss, dann hab ich definitiv stürzende Linien. Wenn ich die in diese in Photoshop korrigieren will dann gehen ca. 1/3 der Pixel verloren. Manchmal sogar mehr. Hinzukommt das Problem mit der Höhe, diese muss auch korrigiert werden und kann nur geschätzt werden. Da bleiben von den tollen 12MP schnell nur noch 5 übrig ….
Die bessere und leider auch teurere Lösung ist der Einsatz eines Tilt&Shift Objektives. Hier fangen die Preise erst jenseits der 1000€ an. Dafür bekommt man allerdings Bilder die Out of Cam korrekt abgebildet sind. Von Canon gibt es jetzt das brandneue TS-E 17/4.0 L was derzeit das weitwinkelstige T&S ist. Dafür darf man, wenn man denn eins bekommt, knappe 2400€ auf die Theke legen .. sicher nix für mal zwischendurch. Etwas günstiger ist das schon das TS-E 24/3.5L II für 2000€. Abgerundet wird das ganze dann noch mit dem TS-E 45/2.8 für 1400€ und dem 90/2.8 für 1200€. 24, 45 und 90mm gibt es auch von Nikkon. Letztere 2 Brennweiten sind allerdings eher für die Tabletopfotografie interessant.
Neben der Vermeidung von stürzenden Linien kann man mit einem T&S Objektiv zusätzlich die Schärfeebene verlagern … aber dazu später mehr …
Das oben gezeigte Bild der historischen Stadthalle in Wuppertal hab ich mit ein TS-E 24mm gemacht. Aufgrund von meiner erhöten Kameraposition konnte ich aber auf das shiften verzichten. Das funktioniert nur wenn die Kamera Waagerecht ausgerichtet ist. Dafür kann man solche Aufnahmen dann mit jeden Objektiv bzw. Brennweite machen ohne stürzende Linien ….
Den Haag
Was gibt es besseres als einen spontanen Trip nach Den Haag für ein langes Wochenende … OK – etwas besseres gibt es bestimmt, aber in dem Moment indem man im Auto sitzt und auf der Autobahn bei schönem Wetter in Richtung Strand fährt – da ist das schon sehr optimal !
Logisch auch das es ohne Kamera nicht geht. Schon im Auto stellte ich schnell fest ,dass das 16mm Zenitar an der Canon 5d sehr “interessante” Bildwinkel erzeugt. Selten gab ich so viele Bilder auf denen ich mit Freundin zu sehen bin … auch wenn die
Verzeichnung nicht immer optimal ist. Aber man kann ja nicht immer alles haben ….
Neben den üblichen – oder bei mir etwas unüblichen – Touristenbildern entstand auch das ein oder andere Postkartenmotiv. In diesem Fall eigentlich für unsere Mütter gedacht. Und da schleppt man extra den Canon Selphy samt Akku mit und vergisst das USB Kabel …. also gabs die Bilder dann doch per mail.
Aber das ettl-II Kabel mit 5m länge hat sich als sehr nützlich erwiesen und ist seit dem Wochenende immer mit in der Tasche.
Strobist