trockene Theorie

Fachkamera

Besser kann ich es auch nicht erklären, darum das Zitat von Wikipedia ….

Als Fachkamera wird ein Typ von Fotoapparat bezeichnet, dessen Konstruktion auf die Arbeit insbesondere im Fotostudio abgestimmt ist. Eine Fachkamera hat einen modularen Aufbau und ist meist eine Großformatkamera für Planfilm, selten für Mittelformate. Sie ist meist auf einer optischen Bank montiert, und die Standarten (Film- und Objektivebene) können gegeneinander verstellt werden, was eine Perspektiv- und Tiefenschärfemanipulation nach Scheimpflug ermöglicht. Beide sind durch einen Balgen miteinander verbunden. Leichtere und einfacher zu transportierende Varianten von Fachkameras sind Laufbodenkameras. Stativ und Handbelichtungsmesser oder Belichtungsmesser in der Filmebene sind beim Fotografieren mit einer Fachkamera obligatorisch.

Moderne Versionen arbeiten mit Digitalrückteilen, die über Kabel direkt mit einem Computer verbunden werden können.

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Ich hatte die Gelegenheit mich einige Stunden mit einer Fachkamera samt Digitalem Rückteil von Phase One in einem Studio auszutoben.

Dabei sind diese zwei Aufnahmen entstanden bei deutlich wird  das man durch Drehen/Kippen der Standarten die Schärfeebene geziehlt verändern kann.

Richtet man die Standarten parallel zum Objekt aus wereden Stürzende Linien vermieden. Beide Möglichkeiten sind in wenigem Minuten erledigt und liefern Ergebnisse die in Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop nur mit viel Aufwand realisierbar sind – wenn überhaupt!

Für reine Produktfotografie sicher eine sehr feine angelgenheit. Vorallem das Arbeiten mit Liveview auf dem PC ist eine nette Sache. Allerdings bracuht man etwas Zeit und bewegte Motive/People sind nicht so einfach zu fotografieren, aber dafür gibt es ja andere Systeme ….

Für gelegentliche Arbeiten im Studio wäre auch eine Adaption einer D-SLR an eine Fachkamera denkbar. Zusammen mit einer Canon 5D mkII hat man auch die möglichkeit über Liveview die Schärfe ein zustellen und bekommt Dateien mit genügend Auflösung. Allerdings grenz der tiefe Schacht der Camera den möglichen Verstellweg ein.

Alternativ kann man natürlich auch ein T&S Objektiv benutzen…. dazu später mehr ;-)

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Samstag, Januar 23rd, 2010 studio, trockene Theorie Keine Kommentare

Blaue Stunde der Fotografie

dom_hotel-2867 Die blaue Stunde wird in der Fotografie gerne für Landschaft und Architekturaufnahmen benutzt. Der Kontrast zwischen dem blauem Himmel – daher auch blaue Stunde – und dem Licht der Gebäude sorgt für interessante Bilder. Während der Himmel zur blauen Stunde ca. 9000-12000K hat, leuchten die Glühbirnen mit ca. 2500-3500K – die Bilder wirken dadurch ungewöhnlich bunt. Die Helligkeit der Gebäude und der blau leuchtende Himmel haben einen ähnlichen Kontrastumfang und ermöglichen so eine ausgewogene Belichtung.

Die blaue Stunde ist der Zeitraum zwischen Sonnenuntergang und der nächtlichen Dunkelheit. Die sonne ist dabei schon hinter den Horizont verschwunden, leuchtet aber noch in den Himmel. Dieser Zeitraum variiert zwischen 20 bis 50 Minuten. Viel Zeit bleibt einem also nicht für die Aufnahme ….

Pflicht sind hierbei ein stabiles Stativ und eine Langzeitbelichtung!

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Donnerstag, Dezember 10th, 2009 on the road, trockene Theorie Keine Kommentare

Schärfentiefe

Oder auch Schärfebereich genannt. Und bitte … nicht Tiefenschärfe !

Die Schärfentiefe ist ein gestalterisches Mittel des Fotografen. Mit geringer Schärfentiefe lenken wir den Betrachter auf wichtige Motive. Aber wie beeinflussen wir sie ? Dazu muss man wissen das sie von der Brennweite, Blende, dem Objektabstand und zu gute letzt von der Sensorgröße bzw. dem Zerstreuungskreis abhängig ist.

Fangen wir mit dem einfachsten an, die Blende. Blende auf, wenig Schärfentiefe, Blende zu – mehr. Die Brennweite – je mehr ich in den Weitwinkelbereich gehe, desto größer wir die Schärfentiefe. Bei mehr Tele – naja, desto weniger. Bleibt noch der Motivabstand. Je näher desto geringer die Schärfentiefe und je weiter weg … richtig – desto größer. Das sind alle 3 Faktoren auf die ich während der Aufnahme einen Einfluss habe. Die Sensorgröße ändere ich zumindest recht selten. Von ihr hängt der Zerstreungskreis ab. Dieser sagt aus ab wann ein Punkt nicht mehr Scharf abgebildet wird. Bei der Canon 5D wären das 0,03mm.

Am besten sind hier wohl einige Beispiele …..

Canon 5D mit 50mm bei 1,5m Motivabstand:

F1.8 ergibt einen Schärfebereich von 4cm !!

F2.8 ergibt dann schon 6cm …

F4 dann 9cm

F8 ergibt dann 18cm, ab jetzt wäre zB das Portrait von Nase bis Ohr scharf

Bei 2,5m Motivabstand haben wir bei F1.8 schon 17cm an Scharfentiefe – vergleichbar mit F8 bei 1,5m …..

Wechseln wir jetzt auf 135mm so ergibt sich bei 2,5m Motivabstand:

F2 gibt sagenhafte 2cm !!

F4 immerhin 5cm

F8 gute 10cm

F11 dann erst 14cm

Und weil hier ein Wert als Vergleich reicht … 24mm mit 1m Motivabstand ergibt bei F2.8 satte 29cm !!

Beim Fokussieren sollte man beachten das sich die Scharfentiefe 1/3 vor und 2/3 hinter dem eingestellten Abstand entfaltet.

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Donnerstag, November 12th, 2009 trockene Theorie Keine Kommentare

Hyperfocaldistanz

Hyper – was – distanz ? Genau das hab ich mich als ich dieses Wort das erste mal gehört haben auch gefragt. Was bitte soll das sein ?

Nun ja …. eigentlich ist es recht einfach. Die Hyperfocaldistanz ist der der erste Punkt der Scharf erscheint und von dem bis Unendlich alles scharf bleibt. Ok, soweit ja reicht einfach …. aber, sie ist auch abhängig von der Sensor oder Filmgröße, Brennweite und Blende. Je kleiner der Sensor wird, desto näher rückt diese Punkt, einmal wegen den geringen Brennweiten und zum anderen wegen dem Zerstreuungskreis. Das erklärt auch warum kleine Kompaktkameras Probleme haben den Hintergrund unscharf darzustellen und im Gegenzug sehr viel Schärfentiefe besitzen. Fixfokusobjektive beruhen auch auf diesem Prinzip. Und so mancher Partyfotograf benutzt es auch ….

Damit wäre wir bei Kameras mit größeren Sensoren angekommen. Um bei dem Beispiel mit den Partyfotos zu bleiben – Canon 5D mit einem 16mm Objektiv. Wenn wir in dem DOF ( Depth of Field Calculator ) eine Blende von 8 eingeben sehen wir das wenn man auf 1,08m fokussiert alles von 54cm bis unendlich scharf abgebildet wird. Gleich Blende aber mit 50mm Brennweite liegt die Hyperfocaldistanz bei 10,5m und alles von 5,25m bis unendlich erscheint scharf.

Zugegeben, wirklich oft rechne ich mir das nicht aus. Die Werte für 16mm hab ich im Kopf und alles andere … naja, da hab ich meistens Zeit zum fokusieren. Bei Architektur und Landschaftsaufnahmen hingegen mag es praktisch sein um möglichst alles scharf auf den Sensor zu bannen ohne unnötig viel abblenden zu müssen …. allerdings sollte man beachten das es je weiter man in richtung Unendlich kommt mit dem Motiv die Schärfe etwas nachlässt. Es ist eben “nur” eine akzeptable Schärfe. Besser ist es, wenn realisierbar, auf das Motiv zu fokusieren ….

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Donnerstag, November 12th, 2009 trockene Theorie Keine Kommentare